Die evangelische Beerdigung

Wenn ein naher Mensch stirbt, ist das für die Angehörigen ein tiefer Einschnitt. Die Kirchengemeinde bietet in Gestalt der Trauerfeier und im seelsorgerlichen Gespräch ihre Begleitung an.

Die ev. Beerdigung ist ein Gottesdienst, in dem des / der Verstorbenen gedacht wird und in dem zugleich die Botschaft der Auferstehung ihren Ort hat. Wir verabschieden uns von unseren Toten in der Gewissheit, dass Gottes Treue und Segen sie auch über den Tod hinaus begleitet. Die Gestaltung der Feier ist persönlich und nimmt auch die Wünsche der Angehörigen ernst. In der Regel findet sie in der Kapelle des Friedhofes statt, auf dem auch die Bestattung des Sarges / der Urne erfolgt. Nach dem Gottesdienst geht die Trauergemeinde gemeinsam zum Grab, um den / die Verstorbenen zu bestatten.
 
Der Beerdigung geht ein Gespräch voraus, in dem der Pfarrer / die Pfarrerin gemeinsam mit der Familie die Einzelheiten der Feier bespricht. Hier ist auch viel Raum für persönliche Erinnerungen.

Im folgenden Sonntagsgottesdienst der Kirchengemeinde wird der / die Verstorbene noch einmal namentlich genannt. Im Fürbittengebet wird seiner / ihrer gedacht.

Auf Wunsch begleitet der Pfarrer / die Pfarrerin die Familie auch über die Trauerfeier hinaus im seelsorgerlichen Gespräch.

War der / die Verstorbene nicht Mitglied der Ev. Kirche, kann laut Kirchenordnung keine ev. Beerdigung stattfinden.

News

Ende der Presbyteriumswahl

Seit 16.00 Uhr ist die Presbyteriumswahl unserer Kirchengemeinde beendet. Nun erfolgt die Auszählung der Stimmen und anschließend wird eine Sondersitzung des Presbyteriums das Wahlergebnis bestätigen. Im Laufe des Abends werden...

Nächster Gottesdienst

am Sonntag, 05. Februar, um 10.30 Uhr in der Friedenskirche. Prediger ist Pfarrer Rainer Winnacker (Familiengottesdienst; mit der Kindervilla)

Kinder- und Jugendhaus Februar-Programm

Was gibt es neues im Kinder- und Jugendhaus? Das aktuelle Programm ist jetzt online.

Kinder- und Jugendarbeit

Die Kinder- und Jugendarbeit in dieser Gemeinde wird durch Spenden ...

Glauben Sie, fragte man mich,
an ein Leben nach dem Tode?
Und ich antwortete: Ja.
Aber dann wusste ich
keine Auskunft zu geben,
wie das aussehen sollte dort.
Ich wusste nur eins:
keine Hierarchie auf goldenen Stühlen sitzend,
kein Niedersturz verdammter Seelen.
Nur Liebe, freigewordene,
niemals aufgezehrte, mich überflutend.
Mehr also, fragen die Frager,
erwarten Sie nicht nach dem Tode?
Und ich antworte:
Weniger nicht.

Marie-Luise Kaschnitz