Die evangelische Beerdigung
Wenn ein naher Mensch stirbt, ist das für die Angehörigen ein tiefer Einschnitt. Die Kirchengemeinde bietet in Gestalt der Trauerfeier und im seelsorgerlichen Gespräch ihre Begleitung an.
Die ev. Beerdigung ist ein Gottesdienst, in dem des / der Verstorbenen gedacht wird und in dem zugleich die Botschaft der Auferstehung ihren Ort hat. Wir verabschieden uns von unseren Toten in der Gewissheit, dass Gottes Treue und Segen sie auch über den Tod hinaus begleitet. Die Gestaltung der Feier ist persönlich und nimmt auch die Wünsche der Angehörigen ernst. In der Regel findet sie in der Kapelle des Friedhofes statt, auf dem auch die Bestattung des Sarges / der Urne erfolgt. Nach dem Gottesdienst geht die Trauergemeinde gemeinsam zum Grab, um den / die Verstorbenen zu bestatten.
Der Beerdigung geht ein Gespräch voraus, in dem der Pfarrer / die Pfarrerin gemeinsam mit der Familie die Einzelheiten der Feier bespricht. Hier ist auch viel Raum für persönliche Erinnerungen.
Im folgenden Sonntagsgottesdienst der Kirchengemeinde wird der / die Verstorbene noch einmal namentlich genannt. Im Fürbittengebet wird seiner / ihrer gedacht.
Auf Wunsch begleitet der Pfarrer / die Pfarrerin die Familie auch über die Trauerfeier hinaus im seelsorgerlichen Gespräch.
War der / die Verstorbene nicht Mitglied der Ev. Kirche, kann laut Kirchenordnung keine ev. Beerdigung stattfinden.



